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Die Verfolgung Homosexueller in der Zeit des Nationalsozialismus am Beispiel von Wilhelm Heckmann

von Anne Guggenmos (Ignaz Taschner Gymnasium)

1. Einleitung

„Ein Mann, der mit einem andern Mann Unzucht treibt oder sich zur Unzucht mißbrauchen läßt, wird mit Gefängnis bestraft.“ 1

So lautet der verschärfte §175 gegen Homosexuelle im Jahre 1935.2 Menschen mit gleichgeschlechtlicher sexueller Orientierung sind eine der zahlreichen Opfergruppen des Nationalsozialismus. Sie sind in der Ideologie der Nationalsozialisten ebenso wie Juden, politische Gegner, Zigeuner, Zeugen Jehovas oder Kommunisten ein Staatsfeind, der bekämpft werden muss.3

Die NS-Zeit hat einen bedeutsamen Anteil am schulischen Geschichtsunterricht. Das W-Seminar „Namen statt Nummern“ im Fach Geschichte habe ich gewählt, da ich über das Thema des Nationalsozialismus und seine Hintergründe gerne mehr erfahren wollte. In meinen Augen ist es insbesondere als deutscher Bürger wichtig, sich mit der deutschen Geschichte auseinanderzusetzen. Aufgabenstellung in diesem Seminar ist eine biographische Auseinandersetzung mit einem ehemaligen KZ-Häftling. Zusätzlich soll die Arbeit in Form eines Gedächtnisblattes (vier DIN A3 Bögen) in der Versöhnungskirche Dachau ausgestellt werden.

Als unser W-Seminar in der Q11 begann, lautete zunächst die Frage, mit welcher von den Nationalsozialisten unterdrückten Gruppe wir uns in der Seminararbeit auseinandersetzen. Ich wollte mich eher nicht mit der Gruppe der Juden oder Kommunisten beschäftigen, denn darüber haben wir im Geschichtsunterricht bereits viel gelernt. Hingegen ist meiner Meinung nach die Problematik homosexueller Personen im NS-Regime oft etwas unterrepräsentiert. Somit wollte ich mich mit diesem Thema näher auseinandersetzen und verstehen, mit welchen Unterdrückungsmechanismen, Konflikten und Problemen diese konfrontiert waren.

Frau Gerhadus, verantwortlich für Gedächtnisblätter im Dachauer Form, gab uns eine Liste, in der nach den Gruppen geordnet jeweils mehrere ehemalige KZ-Häftlinge genannt wurden, über die wir eine Biographie schreiben könnten. Ich wählte „Wilhelm Heckmann“, da bei diesem die Existenz eines Angehörigen bekannt war - als zusätzliche Quelle ein vielversprechender Nebenaspekt.

Mit einer Kontaktaufnahme zu Heckmanns Neffen Klaus Stanjek fing also meine Recherchearbeit an. Anschließend hieß es, Archive anzuschreiben, in Büchern zu recherchieren, schlicht sich mit dem Thema intensiver zu beschäftigen und Mittel und Wege finden, mit denen man etwas über die Person herausfinden konnte.

Im Folgenden wird zunächst ein Einblick in die Bedeutung und die Verfolgung der Homosexualität in der Zeit des Nationalsozialismus sowie in der Zeit davor gegeben. Danach folgt eine Biographie über den Berufsmusiker Wilhelm Heckmann, der wegen dem traurig-berühmten §175 in Konzentrationslager eingewiesen wurde.4 Wie sah sein Leben aus?

2. Homosexuelle in der Zeit des Nationalsozialismus

2.1 Geschichtlicher Hintergrund

Um einen ersten Eindruck zu ermöglichen, soll zunächst das Thema Homosexualität mit seinem geschichtlichen Hintergrund allgemein aufgegriffen werden.

Die Stellung des Begriffs Homosexualität ändert sich im Laufe der Jahrhunderte. Während im Altertum gleichgeschlechtliche Liebe weit verbreitet und weitgehend akzeptiert ist, erlöscht die sexuelle Toleranz durch Ausbreitung des Christentums und deren Fortpflanzungsmoral. Die christianisierten, spätrömischen Cäsaren erklären im 4. Jahrhundert Homosexualität als Verbrechen und erlassen Gesetze zu einer radikalen Verfolgung. Da sie angeblich die Volkskraft schwächt, stand sie in vielen christlichen Staaten unter Todesstrafe.5

Bis in das 18. Jahrhundert hinein ändert sich diese Einstellung kaum. Mit dem Beginn der Aufklärung verringern sich die Sanktionen zu Gefängnis, Arbeitslager oder Prügel. Bayern geht sogar direkt von der Todesstrafe zur völligen Straffreiheit über. Diesem Beispiel folgen bald weitere deutsche Staaten. Die geänderte Einstellung gegenüber Homosexuellen basiert auf der neuen Weltanschauung der Aufklärung. Vernunft und Rationalität wird in den Vordergrund gestellt. Das Resultat der Französischen Revolution gibt zudem eine erste Legalisierung von Homosexualität durch den „Code Napoleon“.6

Ende des 18. Jahrhunderts entsteht eine veränderte Sichtweise auf die Homosexualität, die durch ein neues Recht, das sogenannte „Naturrecht“, eingeleitet wird. Die Fortpflanzung wird als alleiniger Zweck der Sexualität angesehen. Somit dürfen Menschen eines Geschlechts nicht miteinander verkehren, sonst werden sie als „krank“ betrachtet.7 1871 wird der §175 eingeführt, der „widernatürliche Unzucht“ zwischen männlichen Homosexuellen gesetzlich verbietet.8 Bei einer Missachtung ist mit einer Gefängnisstrafe und dem Entzug der bürgerlichen Rechte zu rechnen.9

In der nächsten Phase, der Weimarer Republik (1918-1933), bilden sich nach der Einführung der Versammlungsfreiheit sogenannte Freundschaftsvereine - Homosexuelle schließen sich zusammen, um ihre soziale und gesellschaftliche Lage zu verbessern. Der Kampf gegen die gesellschaftliche Ächtung der Homosexuellen soll beginnen. Allerdings beteiligen sich recht wenige aktiv an der Umsetzung.10

1925 legt die „Weimarer Koalition“, ein Bündnis aus SPD, Zentrum und DDP, den Strafrechtsentwurf E 1925 vor. Dieser zielt auf eine deutliche Verschärfung in der Verfolgung Homosexueller, was den Rechtsdruck in der politischen Einstellung wiedergibt.11 Allerdings wird dieser Entwurf zunächst nicht umgesetzt.12

Nach der Machtergreifung Hitlers 1933 wird die Unterdrückung Homosexueller erheblich verstärkt.13 Dies ist ein erklärtes Ziel der Nationalsozialisten.14 Gleichgeschlechtliche Liebe wird zu einer ansteckenden „Verhaltenskrankheit“ erklärt, die unausweichlich zu bekämpfen ist. Auch die Nationalsozialisten schätzen die Fortpflanzungsmoral hoch ein. Diese ist damit wieder ein wichtiger Grund für die Verfolgung von Homosexuellen.15 Im Jahr 1934 lässt Adolf Hitler den homosexuellen SA-Führers Ernst Röhm ermorden. Auch wenn dessen sexuelle Neigung vielleicht nicht der Hauptgrund der Ermordung ist, beginnt damit eine Zeit der besonders intensiven Verfolgung gegen Homosexuelle.16

2.2 Die Verfolgung

„Ich habe mich nun zu Folgendem entschlossen: Diese Leute werden selbstverständlich in jedem Fall öffentlich degradiert und ausgestoßen und werden dem Gericht übergeben. Nach Abbüßung der vom Gericht festgesetzten Strafe werden sie auf meine Anordnung in ein Konzentrationslager gebracht und werden im Konzentrationslager auf der Flucht erschossen.“17 (Heinrich Himmler)

Die Verfolgung Homosexueller in der Zeit des Nationalsozialismus erfolgt in mehreren Etappen. Razzien werden von der Gestapo im ganzen Reich arrangiert und von SS-Männern ausgeführt. Homosexuelle werden in ihren Wohnungen, in einschlägigen Lokalen oder gar auf der Straße aufgegriffen. Homosexuellen-Lokale werden zum Schließen gezwungen oder schließen von sich aus, da sie Konsequenzen entgehen wollen. Auch Homosexuellen-Verbände lösen sich aus Furcht vor Strafen auf.

Das Ziel des NS-Regimes ist, sie zu in ihren Augen „normalen“ Menschen umzuerziehen bzw. sie zu „heilen“. Falls dies misslingt, werden sie vernichtet. Zuerst müssen die Erfassten zwölf oder mehr Stunden in den Gängen der Gestapo-Gefängnisse ohne Essen und Trinken stehen. Die „Behandlung“ findet in Form von Beschimpfungen, Tritten in das Schienbein oder Schlägen statt. Dann entscheidet sich, ob sie inhaftiert werden oder nicht.

Um den Anlass einer Verhaftung zu vereinfachen, wird am 28. Juni 1935 schließlich der §175 so verschärft, dass jegliche Interpretation von Andeutung auf Homosexualität, wie zum Beispiel Blickkontakte mit Gefängnis bestraft wird. Strafen können also folgen, auch wenn es zu keinerlei körperlichen Kontakten kommt.18 Nach 1935 werden die Verfolgungsmaßnahmen deutlich verstärkt. 1936 wird die Strafverfolgung durch eine spezialisierte Verwaltungsbehörde unterstützt. Die „Reichszentrale zur Bekämpfung der Homosexuellen und Abtreibung“ wird eröffnet. Über 80% der Ermittlungen finden in den Jahren 1936-1938 statt.19 1933-1944 werden etwa 50.000 Männer wegen Homosexualität verurteilt.20

Ins KZ eingewiesene Häftlinge werden mit einem farbigen Dreieck, das für die jeweilige Gruppe steht, auf der Anstaltskleidung gekennzeichnet. Homosexuelle erhalten einen rosa Winkel.21 Ihr Alltag im KZ ist entsetzlich. Sie werden nicht nur vom Lagerpersonal geschunden, sondern auch von ihren Mithäftlingen verachtet und von der Kommunikation ausgeschlossen. Homosexuelle werden isoliert gehalten, um eine „Ausbreitung der Seuche“ zu vermeiden. Sie werden gequält, gefoltert und zum Teil gezielt ermordet. Die Einteilung in Strafkompanien mit den härtesten Arbeitsbedingungen und den höchsten Todesraten ist eine häufig eingesetzte Maßnahme.22 Zu den Behandlungsversuchen gehören auch Zwangskastrationen, desweiteren werden sie zu medizinischen Versuchen – oft mit tödlichem Ausgang – missbraucht.23

Wie oben erwähnt, werden im Dritten Reich im Wesentlichen homosexuelle Männer verfolgt. Doch was ist eigentlich mit den lesbischen Frauen? Sie werden zwar gering geachtet, aber nicht strafrechtlich verfolgt.24 Der Sinn des Paragraphen sei laut dem späteren Justizminister Otto Thierack „doch nur der Schutz der Zeugungsfähigkeit, Frau ist – anders als der Mann – stets geschlechtsbereit“.25 Lesbische Frauen werden durch die Darstellung eingeschüchtert, dass ihr Verhalten zu einer „Vermännlichung“ führen würde. Deshalb passen sich viele dem klassischen Frauenbild durch geeignetes Aussehen an. Einige gehen auch eine Scheinehe ein, im besten Fall mit einem homosexuellen Mann, da sie sich so gegenseitig Tarnung geben können. Trotzdem kann so ein Doppelleben auch sehr belastend sein.

Bisher wurden noch keine Unterlagen gefunden, die zeigen wie viele Frauen wirklich erfasst worden sind und welche Konsequenzen sie ertragen mussten.26

3. Das Leben von Wilhelm Heckmann

3.1 Kindheit und Jugend

Jacob Wilhelm Heckmann wird am 26. Juni 1897 in Wellinghofen, einem Stadtteil von Dortmund, geboren.27 Sein Vater, Gustav Adolf Heckmann ist Gastwirt und mit seiner Mutter Maria Heckmann (geb.Willet) verheiratet.28 Drei Jahre nach Wilhelms Geburt zieht die Familie nach Altena (Westfalen) um.29 Im Zentrum von Altena führen seine Eltern die Gaststätte „Zum Deutschen Sänger“. In diesem Wirtshaus organisiert sein Vater regelmäßig Auftritte seiner vier Söhne, um die Gäste musikalisch zu unterhalten. Schon in seiner Kindheit bemerkt man, dass Wilhelm ein hochbegabter Sänger ist, der mit seiner Stimme die Leute begeistert.30Mit sechs Jahren wird Wilhelm in die evangelische Volksschule „Freiheit“ in Barmen (Altena) eingeschult und geht am 1.04.1911 schließlich von der Schule ab.31 Von seiner Schullaufbahn ist ansonsten nur wenig bekannt. Zunächst fängt er eine Lehre als Kaufmann an, die er aber letztendlich nach drei Jahren abbricht.32 Wilhelm merkt schon in früher Jugend, dass er sich zu Männern besonders hingezogen fühlt.33

1914, er ist gerade 17 Jahre alt, beginnt der erste Weltkrieg. Im Dezember 1916, gibt das Reichsgesetz Nr. 276 vor, dass „Jeder männliche Deutsche... zum Vaterländischen Hilfsdienst...verpflichtet.“ ist34. Deshalb arbeitet er zunächst zwei Jahre lang in einer Waffenfabrik in Altena35. 1918 wird er zum Wehrdienst einberufen und zieht mit in den Frankreichfeldzug. Anschließend muss er bis Kriegsende ins Lazarett, wobei nähere Umstände leider nicht bekannt sind.36

Daraufhin darf er wieder nach Hause fahren und muss 1919 unglücklicherweise den Tod seiner Mutter Maria miterleben.37

1920 zieht er mit seinem Vater Adolf nach Elberfeld im Rheinland um. Dieser schließt dort eine zweite Ehe mit seiner Nichte Paula (geb. Orbach). Schon bald kommt Wilhelms Halbschwester Kläre auf die Welt.38

3.2 Eine erfolgreiche Karriere als Musiker

Musik gehört schon seit frühester Kindheit zu Wilhelms Leben. Etwa acht Jahre nach seinem Schulabschluss kann er sich nun endlich ganz seiner großen Liebe, der Musik, widmen. Um sein Talent zu fördern, fängt er 1919 eine vierjährige Gesangs- und Pianistenausbildung in einem Konservatorium in Hagen/Westfalen an. Die letzten zwei Jahre werden ausschließlich seiner Gesangsausbildung gewidmet.39 Im Konservatorium lernt er ernste und anspruchsvolle Musik, wie z.B. große Opernarien.40

Ab ca. 1920, mit 23 Jahren, wird Wilhelm Heckmann als Konzertsänger und Alleinunterhalter berufstätig. Bei öffentlichen Auftritten auf verschiedenen Kleinkunstbühnen zeigt er sein außerordentliches Talent. Wilhelm wird als Berufsmusiker bekannt. Die Karriere nimmt nun seinen Lauf. 1923-1925 nimmt er Privatunterricht in Altena und Berlin. 41 Mit dieser intensiven Ausbildung geht er 1925 schließlich für zwei Jahre mit einem Orchester auf eine Tournee in die Schweiz.42

Zeitungsanzeige_1.JPG

Daraufhin geht die Musikkarriere in Deutschland weiter, wo er Auftritte in verschiedenen Städten hat. 1927 singt er im Café Rheingold in Rheydt. 1928-1929 ist er im Café „Gottschalk“ in München tätig. Ab 1930 spielt er regelmäßig bis 1931 in der Hafenschenke in Stuttgart, daraufhin folgen Auftritte im Hotel Kahl in Gotha. Ab 1935 arbeitet er in der „Giftbude“ in Borkum. Im Jahr 1936 betätigt er sich in Düsseldorf und Garmisch-Partenkirchen.43 Die „Kurzzeitung von Partenkirchen“ berichtet von ihm:

„Wenn dann beim guten Glase Wein und dieversen guten Küchenspezialitäten noch der beliebte rheinische Stimmungssänger, Akkordeonist und Pianist Willy Heckmann seines frohen Amtes waltet, dann wird auch der letzte Miesmacher und Eigenbrödler mitgerissen und Frohsinn herrscht bei Jedermann.“ 44

1937 spielt er im „Rheinischen Hof“ in Stuttgart und in der „Regina-Diele“ in Passau.45 Wilhelm ist als der „Rheinische Tenor“ bekannt.46 Sein Repertoire an Musik ist groß. Er ist ein guter Unterhaltungsmusiker, spielt sogar Schlager, aber kann dennoch ausgezeichnet ernste Musik spielen.47 Im Anhang ist eine CD mit einem Mitschnitt eines von ihm gesungenen Liedes beigelegt.

Sein Monatsgehalt liegt durchschnittlich bei 350-400 Reichsmark. 48 Das entspricht etwa dem normalen Durchschnittsgehalt in Deutschland.49

Seine zahlreichen Auftritte zeigen, dass er als Chansonnier und Pianist sehr bekannt und beliebt ist. Der Höhepunkt seiner Karriere liegt vor allem in den 20er Jahren, die für ihn auch als seine „goldenen“ Jahre gelten können. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten wird jedoch bald eine dramatische Zäsur in seinem Leben bewirken.

3.3 Inhaftierung in das Konzentrationslager Dachau

Als erstes möchte ich dem Anlass der Verhaftung 1937 von Wilhelm Heckmann auf den Grund gehen. Als Spekulation seinerseits ist diese auf eine erste Verhaftung in Wuppertal im Jahre 1934 zurückzuführen. Da die Prozessakten bisher noch nicht gefunden werden konnten, ist der genaue Zeitpunkt nicht bekannt. Nach eigener Aussage ist er vom Landgericht Wuppertal zu sechs Monaten Haft verurteilt worden. Allerdings muss er diese Strafe wegen einer vorausgegangenen Amnestie nicht antreten.50 Nach anderen Quellen ist „Unzucht unter Männern“ der Grund dieser Verhaftung gewesen.51 1937 wird das Verfahren wahrscheinlich wegen einer Anfrage der Reichsmusikkammer an die Gestapo München wieder aufgenommen.

Im folgenden Schreiben fragt sie konkret nach einem schwebenden Verfahren wegen widernatürlicher Unzucht:52
Reichskulturkammerkarte von W. Heckmann

Da vermutlich jedem Hinweis auf einen Homosexuellen sofort nachgegangen wird, liegt es nahe, dass durch diese Anfrage die Verfolgung gegen Wilhelm Heckmann wieder eingeleitet wird.

Im Mai 1937 wird er in Passau verhaftet und dort in eine Haftanstalt gebracht. Am 29.07.1937 wird er schließlich in das Wittelsbacher Palais in München in U-Haft überführt. Ihm wird die obenerwähnte „Sache von 1934“ vorgeworfen.53 Im Polizeigefängnis des Münchner Polizeipräsidiums wird er vom 08.-14. August festgehalten. Dort bekommt er die Gefangenennummer 8636.54 Mit welcher Angst vor einer Einweisung in ein Konzentrationslager die Gefangenen dort leben mussten, ist für uns kaum vorstellbar.

Am 14.08.1937 wird er letztendlich in das KZ Dachau gebracht und mit der Nummer 125658 versehen.55 Schon allein die Aufnahme in das Lager gibt einen Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird. Das Abrasieren der Haare, das Anziehen der Anstaltskleidung mit den jeweiligen Kennzeichen, welcher Gruppe die Häftlinge angehören und der inhumane Umgang mit ihnen sind allein schon unbegreifbare und grausame Taten.

Außerdem werden aus Namen willkürlich gewählte Nummern.56 Wegen seiner Homosexualität zählt Wilhelm zu den Rosa-Winkel-Häftlingen. Untergebracht wird er im Block 7/5.57

Zu dieser Zeit wird das Lager Dachau ausgebaut und erweitert.58 Wilhelm wird dort zum Steine schleppen eingeteilt.59 Von dieser Arbeit wird er am 14. Mai 1939 kurzzeitig erlöst. Durch das Bemühen seiner Halbschwester Kläre wird er überraschender Weise wegen dem Begräbnis seines Vaters für vier Wochen beurlaubt.60 Das ist ein Fall, der nur selten vorkommt.61 Ehe er am 16. Juni 1939 wieder in das KZ Dachau zurückkehren muss, wird er für zwei Tage in das Gefängnis Hof mit der Gefangenennummer 643 eingeliefert.62

Die Zeit nach dem Hafturlaub hat er als besonders schwer empfunden. Eine der wenigen Eindrücke, die Wilhelm später seinem Neffen Klaus Stanjek erzählt.63 Vom 21.-23. September erhält Wilhelm Kommandaturarrest.64 Das ist die offizielle Bezeichnung für den sogenannten „Bunker“, eine Folterkammer, in der die Häftlinge oft Wochen oder sogar Monate eingesperrt sind.65

Leider ist über seine Zeit im KZ Dachau sonst nicht viel bekannt. Insgesamt muss er hier zwei Jahre verbringen.66

3.4 Überstellung an das KZ Mauthausen

Zu Beginn des 2. Weltkriegs im September 1939 wird das KZ Dachau in ein Trainingscamp der SS umgewandelt und die Häftlinge werden in verschiedene Konzentrationslager verlegt. Das ganze KZ wird geräumt. Lediglich 100 Häftlinge bleiben in Dachau zurück, denn diese werden für dringende Arbeiten, hauptsächlich auf der sogenannten „Plantage“ (Kräutergarten67), benötigt. Die meisten kommen nach Buchenwald oder in andere Lager68, Wilhelm wird als einer der wenigen am 27. September 1939 in das Konzentrationslager Mauthausen überstellt.69 Damit hat es ihn besonders schlimm getroffen, da Mauthausen als Lager mit den härtesten Lebensbedingungen berüchtigt ist und als „Mordlager“ bezeichnet wird.70

Als Grund für die Einweisung in dieses Lager kann vermutet werden, dass er nach seinem Hafturlaub starke Anpassungsschwierigkeiten hat und ihm sein damaliges „Glück“ generell missgönnt wird. Vielleicht sollte das eine Art Strafe dafür sein.71 Dort bekommt er die Häftlingsnummer 1212 und gehört zur Kategorie „Sch“ §175 (Schutzhaft).72 In den ersten Jahren wird er im Block 3 untergebracht.73 Klaus Stanjek gibt in seinen Quellen an, dass Wilhelm ab 1942 im Block 7 untergebracht wird.74

Wilhelm ist zunächst im Steinbruch „Wiener Graben“ tätig.75 Für die von der SS gegründete Baumaterial-Firma DESt ist dieser Granitsteinbruch von großem wirtschaftlichem Nutzen.76

Die Umstände dieser Arbeit beschreibt er in seinem Wiedergutmachungsantrag von1954 wie folgt:

„[…] Was ich an persönlicher Schikane im Lager erleiden mußte, möchte ich nicht zu Papier bringen. Ich, der ich nie schwer-körperlich gearbeitet habe als Musiker, mußte in Mauthausen nachweislich 5 Jahre im Steinbruch arbeiten. Daher habe ich heute noch ständig unter Rheuma und Nervenentzündungen in den Schulter- und Armgelenken zu leiden, was mich in der Ausübung meines Berufes stark behindert. Nebenbei gesagt habe ich unter Angstpsychosen stark zu leiden. […]“ 77

Wilhelm erzählt seinem Neffen, dass er in Mauthausen ein Musikertrio aufgebaut hat, welches zu besonderen Anlässen spielen durfte. Von diesem hängt heute ein Foto im Eingang der Gedenkstätte in Mauthausen.78

„Ich habe ein Musiktrio aufgebaut und bei der Lagerleitung und den Wachmannschaften bei Geburtstagen, bei Prominentenbesuchen und anderen feierlichen Anlässen gesungen und gespielt.“79

In anderen Quellen wird eine sogenannte „Zigeunerkappelle“ erwähnt, die es bis ca. 1942 gibt und die für Prominente spielen darf, aber auch Hinrichtungen musikalisch begleiten muss.80 Vermutlich entsteht diese Kapelle aus dem Musiktrio von Wilhelm. Das folgende Bild zeigt die Zigeunerkappelle mit Wilhelm Heckmann (2.v.r.) bei einer Hinrichtung.81

Im Oktober 1942 ist er Mitgründer des großen Lagerorchesters, welches Heinrich Himmler bei einem Besuch anordnet. In diesem wirkt er als Schlagersänger und Harmonikaspieler mit. 82

Zigeunerkapelle

Nachdem er ab 1942 als Musiker im KZ tätig ist, werden auch die Arbeitsbedingungen für ihn im Gegensatz zu vorher leichter. Bis 14.2.1945 ist er im Transportkommando tätig, ab 15.2.1945 kommt er zur Trägerkolonne.83 Laut seinem Neffen Klaus Stanjek arbeitet er unter anderem in der Desinfektion, wird aber in den letzten Kriegsmonaten an die Front geschickt.84

Als Musiker steht er wohl etwas privilegierter da. Sein Neffe erzählte mir, Wilhelm hätte wahrscheinlich auch regelmäßig zu essen bekommen. Sein Freund und Mithäftling Georg Streitwolf hätte bei der Poststelle gearbeitet und Essenspakete an die Musiker verteilt. So hat Wilhelm Heckmann der Musik wohlmöglich sein Leben zu verdanken.85

3.5 Musik in Konzentrationslagern

Ehe der weitere Verlauf von Wilhelm Heckmanns Leben geschildert wird, soll die Stellung der Musik in Konzentrationslagern erläutert werden.

Musik ist fester Bestandteil des Lageralltags. Das Wachpersonal setzt Musik in verschiedenen Formen gezielt ein.86 Die Häftlinge müssen beispielweise im Marschrhythmus über den Lagerplatz laufen und währenddessen singen, um Disziplin und Gehorsam zu verinnerlichen.87

Marsch

Darüber hinaus sind sie dazu verpflichtet, bei verschiedensten Gelegenheiten, auf Befehl sofort ein Lied anstimmen.88 Fritz Kleine, ein ehemaliger Häftling, berichtet:

„Eine Hauptbeschäftigung war Singen! Wir mußten den ganzen nationalsozialistischen Liederschatz auswendig lernen: > Heil Hitler, Heil Hurra<, […]>Neue Zeit<, >Siegreich woll’n wir Frankreich schlagen!< Jeder Stubenälteste war dafür verantwortlich, daß seine Leute die Texte kannten. Stundenlang übten wir im Hof Gleichschritt, immer singend.“ 89

Eine Verweigerung oder unkorrekte Ausführung des Sing-Befehls wird vom Wachpersonal streng vergolten und liefert häufig Anlass für Beschimpfungen, Schikanen oder Strafexerzieren.90

Musik wird auch missbraucht, um Schreie misshandelter Häftlinge zu überdecken. Im KZ Dachau beispielsweise, führt man an Sonntagnachmittagen einzelne Gefangene in ein kleines Häuschen hinter dem Wachlokal, indem sie durch Schläge auf das Gesäß, Handrücken oder andere Körperteile gefoltert werden. Zur Kaschierung der Schreie wird dann laute Musik über im Lager aufgestellte Lautsprecher gespielt.

Auf Anweisung der Lagerführung entstehen in mehreren KZ’s bereits früh aus Häftlingen zusammengesetzte Lagerchöre.91 Zudem werden bald große Lagerkapellen aus Inhaftierten aufgebaut. Im Endeffekt besitzt jedes Lager ein Häftlingsorchester92, das meist zum Amüsement des Wachpersonals musiziert.93 Auch bei besonderen Anlässen wie beim Eintreffen prominenter Neuankömmlinge94 oder bei Konzertauftritten werden Lieder angestimmt.95 Für die Häftlinge selbst muss es als Demütigung wirken, für das Amüsement ihrer Peiniger sorgen zu müssen.

Während diese Aspekte ein Beispiel für verordnete Musik bieten, existiert im Unterschied dazu auch selbstbestimmte Musik. Es wird also ebenso im privaten Rahmen, ohne Aufsicht von Wächtern, alleine oder im kleinen Kreis, musiziert. Das Ziel ist oft, die eigene Psyche zu kräftigen, die durch die Zeit in der Gefangenschaft extrem geschwächt ist.96 Beispielsweise singen Häftlinge in Einzelhaft zur Überwindung der Einsamkeit und zum Ausdruck ihrer Gefühle.97 Folglich liegt ein großer Unterschied zwischen selbstständiger und verordneter Musik vor.

Verständlicherweise haben die Texte der selbstbestimmten Musik völlig andere Themen. Während verordnete Musik den Gegensatz der Lagerrealität darstellt, thematisiert diese die Umstände des KZ-Alltags, z.B. die harten Arbeits- und Haftbedingungen, und schildern Ängste und Befürchtungen der Gefangenen sowie. ihre körperlichen und seelischen Belastungen. Aber sie greifen auch die Sehnsüchte und Erwartungen der Inhaftierten im Bezug auf die Wiederergreifung der Freiheit, des Zerfalls des NS-Regimes oder die Rückkehr zur Heimat auf.98

3.6 Der 5. Mai 1945 – Die endgültige Befreiung durch die amerikanische Armee

Dann kommt der lang ersehnte und ständig erhoffte Moment. Die Befreiung aus dem Konzentrationslager. Amerikanische Truppen treffen am 5. Mai an und befreien die Häftlinge.99

Ende Mai kehrt Wilhelm in Wuppertal mit einem Freund, ebenfalls ein Ex-Häftling, heim und kommt zunächst in der Wohnung seiner Halbschwester Kläre unter.100 Später hat er eine Wohnung in Altena. Zum Nachweis des Aufenthaltes im KZ Mauthausen bekommt er am 8. Juli 1945 einen Häftlingsausweis.101 Mit der Unterstützung des Deutschen Komitees102 erhält er bis 20.08.1945 Essenskarten vom Ernährungsdienst Linz für Elixhausen und Salzburg.103 Somit hat er zunächst die Möglichkeit, sich körperlich zu erholen. Doch die Frage ist, wie er diese Zeit im Lager psychisch verarbeiten kann.

3.7Das Leben nach der Befreiung

Die Haftzeit hat Wilhelm sehr mitgenommen, ein Leben, wie vor der Verhaftung, ist ihm nicht mehr möglich. Wilhelm versucht zwar wieder ein Leben als Berufsmusiker aufzubauen und an seine erfolgreiche Zeit anzuknüpfen, aber er schreibt selbst in seinem Wiedergutmachungsantrag:

„[…]Ich bin infolge meiner verbrauchten Nerven, meines schlechten Gesundheitszustandes infolge der achtjährigen KZ-Zeit den heute sehr erschwerten Erfordernissen meines Berufes leider nicht mehr gewachsen und habe schon seit langem keine Dauerengagements mehr gehabt. Dazu kommt noch, daß es in meinem Beruf durch die Mechanisierung der Musik sowieso nicht mehr allzu rosig aussieht. […]“104

Trotzdem gelingt ihm ein Einstieg, in dem er im November 1945 als Sänger und Pianist bei der amerikanischen Truppe ein Orchester leiten darf. Im Monat darauf ist er Konzertsänger und Pianist bei der englischen Besatzung und verdient dabei 100 Reichsmark. 105

Am 28.04.1947 beantragt er die Lizenz für öffentliche Musikauftritte bei amerikanischen Soldaten und muss dazu drei Fragebögen ausfüllen.106

Auffällig ist eine Bemerkung im Personal-Fragebogen der Beantragung einer Musikerlizenz, die Wilhelm 1947 für ein Konzertunternehmen ausfüllt. Bei der Begründung, weswegen er von den Nationalsozialisten verfolgt wird, gibt er Folgendes an:

„Ich wurde ohne nähere Begründung wegen Weigerung zur Änderung meines Programms, sowie Vorfinden von antifaschistischen Flugblättern ins Konzentrationslager gebracht, und als Künstler nicht mehr zugelassen. Auch wurde ich weil ich unverheiratet war, nicht als notwendiger Musiker betrachtet.“107

Interessanterweise erwähnt er nichts von seiner Homosexualität, auf Grund dessen er in das Konzentrationslager gebracht worden ist. Es kann nur vermutet werden, dass er vor einer weiteren Verfolgung Angst hat. Da der verschärfte §175 noch bis 1969 bestehen bleibt, werden Homosexuelle auch noch nach der NS-Zeit verurteilt. Wahrscheinlich ist er sich im Klaren, dass er mit der wahrheitsgemäßen Begründung eine Ablehnung bekommen wird.108

Am 12.08.47 wird die Genehmigung für seine Engagements an die Theater- und Musik-Sektion NRW Düsseldorf-Benrath erteilt. Ein erster Lichtblick für seine weitere Musik-Laufbahn.109 Diese beinhaltet wieder mehrere Auftritte als Berufsmusiker, wobei diese hauptsächlich auf das Rheinland begrenzt sind. Er wird bis zu seiner Rente weiterhin als Alleinunterhalter tätig sein, kann aber nicht mehr an seine Erfolge aus der Vorkriegszeit anknüpfen.110

Ab ca. 1952 mietet er eine Wohnung in Wuppertal, die direkt über der seiner Schwester Kläre Stanjek (geb. Heckmann) und deren Kindern liegt.111 Sie verbringen viel Zeit miteinander, er hilft mittags in der Küche und hat generell ein gutes Verhältnis zu seiner Schwester. Wilhelm liebt Kinder und scherzt gerne mit seinem Neffen Klaus und seiner Nichte. Dieser erinnert sich gerne an die Zeit mit seinem Onkel zurück.

Dass Wilhelm einmal im KZ war, weiß er lange Zeit nicht. Erst an seinem 90. Geburtstag kommt zufällig in einem Nebensatz eine entsprechende Bemerkung. Wilhelm ist ein lustiger Mensch und macht oft Witze, wodurch er offensichtlich die Zeit im Konzentrationslager überspielen will. Auch von seiner Homosexualität spürt sein Neffe nie etwas. Vielleicht auch, weil Wilhelm mit einer Angst kämpft, nochmal in solch ein Grauen zu geraten deshalb seine sexuelle Neigung verbergen will.112

1954 beantragt Wilhelm eine Entschädigung wegen Freiheitsentzug und Schäden im beruflichen und wirtschaftlichen Fortkommen. Durch eine Schilderung seiner Inhaftierung und deren gesundheitlichen und psychischen Schäden, fordert er eine Vergütung für den Lohnausfall während der achtjährigen KZ-Zeit.113 Wie oben schon erwähnt, gibt er nicht den wahren Grund – seine Homosexualität – der Verhaftung an, sondern begründet diese durch seine Ablehnung zum Beitritt in die SA.114 Das Wiedergutmachungsamt lehnt den Antrag erst 1960 ab, mit der Begründung, dass nur politische Gefangene einen Anspruch auf eine Entschädigung haben und ihnen die Verhaftung wegen des §175 bekannt ist.115

Am 4. August 1965 heiratet er Frau Elisabeth Weigel, die er bei öffentlichen Auftritten kennenlernt. Etwas seltsam, da sein Interesse doch eher bei Männern liegt. Entweder er ist Frauen doch nicht so abgeneigt oder es dient doch mehr der Tarnung seiner Homosexualität. Auch in den 1920er Jahren war er bereits einmal vier Jahre mit einer Frau verlobt.116

Mit Elisabeth zieht er nun in eine gemeinsame Wohnung.117 Er lebt mit ihr 26 Jahre zusammen, bis sie am 25. Dezember 1986 stirbt.118

Hochzeit von Wilhelm Heckmann und Elisabeth Weigel

Ein Jahr später feiert Wilhelm seinen 90. Geburtstag.119 Sieben Jahre später gibt er seine Wohnung auf und lebt fortan im Reformierten Gemeindestift Elberfeld, einem Altenheim in Wuppertal.120

Am 10. März 1995 geht schließlich sein langes Leben mit leidvollen Erfahrungen wie Verfolgung und Gefangenschaft, aber auch viel Freude, insbesondere durch die Musik, zu Ende. Wilhelm stirbt im Alter von 97 Jahren in Wuppertal.121
Todesanzeige (Westdeutsche Zeitung - Nr. 72 v. 25.3.1995)

4. Schluss

Auch nach dem Untergang des Dritten Reichs 1945 gilt in der Bundesrepublik Deutschland der verschärfte §175 noch bis 1969. Homosexuelle spüren die Schatten des Nationalsozialismus also noch weitere 24 Jahre.122 Es kommt sogar vor, dass überlebende homosexuelle KZ-Häftlinge nochmals zu Gefängnisstrafen verurteilt werden. Eine Wiedergutmachung für das Erlittene wird ihnen nicht gewährt.123

Mein subjektiver Eindruck heute ist, dass Homosexualität in großen Teilen der Gesellschaft toleriert und respektiert wird. Rechtlich ist es in jedem Falle kein Verbrechen mehr und es liegt an einem jedem selbst, die eigene Einstellung und Offenheit in Bezug auf Homosexualität zu überprüfen.

Die Recherche für die Seminararbeit und ihre Anfertigung war eine spannende Erfahrung für mich. Ich konnte zur Themenstellung Informationen aus verschiedensten Quellen sammeln und sie in dieser Arbeit zusammenfügen. Ich habe zahlreiche Archive angeschrieben und viele Informationen und Materialien erhalten. Das Interview mit Klaus Stanjek, das ich in Potsdam geführt habe, war sehr hilfreich und zugleich auch beeindruckend. Nimmt man sich genug Zeit und macht sich Gedanken, wo sich Informationen und Hinweise zu Wilhelm Heckmann finden könnten, stößt man doch auf erstaunlich viele Sachen.

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass sich mehr Menschen mit Themen dieser Art auseinandersetzen und so die Opfern des Nationalsozialismus nicht in Vergessenheit geraten. Die Gedächtnisblätter und das Projekt „Namen statt Nummern“ sind dazu ideal, denn sie geben den Opfern zu einem gewissen Grad ihre Persönlichkeit wieder. Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Projekt für mich seinen Zweck erfüllt und absolut weiterzuempfehlen ist.

Wilhelm Heckmann, sein Schicksal steht für viele andere. So sah sein Leben aus.

5. Anhang

5.1 Anmerkungen zu dem Interview mit Herrn Klaus Stanjek in Potsdam

Als ich davon erfuhr, dass es noch einen Angehörigen von Wilhelm Heckmann gibt, der sich mit diesem Thema auch viel auseinandersetzt, schrieb ich ihm sogleich eine E-Mail. Klaus Stanjek ist sehr hilfsbereit und hat mir sofort einige Dokumente geschickt. Ein Interview war für ihn auch kein Problem. Allerdings müsste ich dazu nach Potsdam, seinen derzeitigen Wohnort, kommen, denn er ist ein sehr beschäftigter Filmregisseur.

In den Osterferien 2011 machte ich mich mit meinen Eltern auf den Weg nach Berlin und traf Herrn Stanjek am 27.04.2011 bei ihm zu Hause. Er und seine Frau empfingen mich sehr freundlich, sodass sich die Nervosität gelegt ist. Das Interview an sich war sehr spannend und wir haben lange geredet. Herr Stanjek konnte sich noch gut an viele Dinge erinnern, vor allem an Momente aus seiner Kindheit. Er sprach sehr offen über das Thema und ich bekam eine Menge Informationen. Außerdem zeigte er mir zahlreiche Bilder und Dokumente, die er sorgfältig in Ordnern aufbewahrt. Für Fragen steht er immer zur Verfügung. Ich empfinde ihn als einen beeindruckenden Menschen und habe Respekt davor, dass er sich so viel mit dem Thema befasst. Zurzeit dreht er einen Film über seinen Onkel, der auch im Fernsehen gezeigt werden soll.

Ab dem 22. März 2012, 79 Jahre nach der Eröffnung des Konzentrationslagers Dachau, wird ein Gedächtnisblatt von Wilhelm Heckmann in der Versöhnungskirche vorzufinden sein. Dies soll an die Menschen appellieren, das Thema zu unterstützen und sich damit zu beschäftigen.

5.2 Bilder

Geburtsurkunde von Wilhelm Heckmann
Geburtsurkunde Wilhelm Heckmann

Wilhelm Heckmann, 1919
Wilhelm Heckmann, 1919

Zeugnis eines Auftraggebers von Wilhelm Heckmann
Zeugnis eines Auftraggebers von Wilhelm Heckmann

Werbepostkarte 1936
Werbepostkarte 1936 Heckmann

Wilhelm Heckmann im Kabarett 1926
Wilhelm Heckmann Kabarett 1926

Wilhelm Heckmann in Mauthausen – 1942
Wilhelm Heckmann in Mauthausen – 1942

Häftlings-Personal-Karte Mauthausen
Häftlings-Personal-Karte Mauthausen (Vorderseite)
Häftlings-Personal-Karte W. Heckmann, Mauthausen (Rückseite)

6. Literaturverzeichnis

Ungedruckte Quellen

  • Archivmaterial:
    • Archiv der KZ-Gedenkstätte Dachau/ Akte von Wilhelm Heckmann.
    • Bundesarchiv Berlin/ Fragebogen zum Antrag für Musikerlizenz 1947.
    • Bundesarchiv Berlin/ Informationsblatt über seine Musik.
    • Bundesarchiv Berlin/ Kopie vom Häftlingsausweis.
    • Bundesarchiv Berlin/ Kopie von der Bescheinigung des Ernährungsdienstes in Linz.
    • Bundesarchiv Berlin/ Kopie von der Bescheinigung des Deutschen Komitees.
    • Bundesarchiv Berlin/ Personal-Fragebogen zum Antrag für Musikerlizenz 1947.
    • Bundesarchiv Berlin/Reichskulturkammerkarte.
    • Bundesarchiv Berlin/ Schriftwechsel der amerikanischen Intelligence Section.
    • IST Internationaler Suchdienst Bad Arolsen/ Copy of Doc. No. 1483375#1 (1.1.26.3/HARTM-HEND/00035726/0002) /Häftlings-Personal-Karte Mauthausen Vorderseite.
    • IST Internationaler Suchdienst Bad Arolsen/ Copy of Doc. No. 1483376#1 (1.1.26.3/HARTM-HEND/00035726/0003) / Häftlings-Personal-Karte Mauthausen Hinterseite.
    • IST Internationaler Suchdienst Bad Arolsen/ Copy of Doc. No. 1483377#1 (1.1.26.3/HARTM-HEND/00035726/0004) / Häftlingspersonalkarte.
    • IST Internationaler Suchdienst Bad Arolsen/ Copy of Doc. No. 9909199#1 (1.1.6.1/0001-0189/0099/0010) / KZ Dachau, Veränderungsmeldung.
    • IST Internationaler Suchdienst Bad Arolsen/ Wichtigste Informationen in einem Brief.
    • Mauthausen Memorial Archives/Häftlingszugangsbücher (Y/36, Y/44).
    • Staatsarchiv München / Polizeidirektion München 8585 / Haftbuch Münchner Polizeigefängnis.
    • Stadtarchiv Altena/Gewerbeanmeldung von Wilhelm Heckmann in Altena, angemeldet am 11. März 1947.
    • Stadtarchiv Altena/Sterberegister(1941/ 10, 1919/ 105, 1882/ 285).
    • Stadtarchiv Wuppertal / Westdeutsche Zeitung - Nr. 72 v. 25.3.1995 / Todesanzeige von Wilhelm Heckmann.
    • Stadtarchiv Wupperteil/ Hinweis auf einen Aufenthalt im Reformierten Gemeindestift Elberfeld in einer E-Mail von Peter Elsner.
  • Interviews:
    • Dokumente von Anne Guggenmos / Transkription des Interviews mit Klaus Stanjek am 27.04.2011 in Potsdam, S. 1-25.
  • Unveröffentlichte Aufsätze/Kurzbiographie:
    • Stanjek, Klaus: Wilhelm Heckmann/Kurzbiografie, 30.01.2011, S.1-5.

Darstellungen

  • Monographien:
    • Barbara Distel (Hg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager, Bd. 2: Frühe Lager, Dachau, Emslandlager, München 2005, S.233-274.
    • Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit (Hg.): Das Konzentrationslager Dachau 1933-1945. Geschichte und Bedeutung, München 1994.
    • Bundesarchiv Koblenz (BAK) R 22/973, S.5.
    • Burkhard Jellonek/Rüdiger Lautmann: Nationalsozialistischer Terror gegen Homosexuelle. Verdrängt und ungesühnt, Paderborn 2002.
    • Fackler, Guido: Des Lagers Stimme ― Musik im KZ. Alltag und Häftlingskultur in den Konzentrationslagern 1933 bis 1936, Bremen 2000.
    • Fackler, Guido: Musik im KZ Dachau, in: Focht, Josef/ Nauderer, Ursula K. (Hrsg.): Musik in Dachau, Dachau 2002, S.179-192.
    • Grau, Günter: Verfolgung und Vernichtung 1933-1945. Der §175 als Instrument faschistischer Bevölkerungspolitik, in: Matthias Grimm (Hg.): Die Geschichte des § 175. Strafrecht gegen Homosexuelle, 1990 Berlin.
    • Knoll, Albert: Totgeschlagen – Totgeschwiegen. Die homosexuellen Häftlinge im KZ Dachau, in: Wolfgang Benz und Barbara Distel (Hg.): Dachauer Hefte, Bd. 14, Verfolgung als Gruppenschicksal, Dachau 1998, S. 77- 101.
    • Stümke, Hans-Georg: Homosexuelle in Deutschland-Eine politische Geschichte, München 1989.
    • Zámečník, Stanislav: Dachau-Stammlager, in: Wolfgang Benz und Barbara Distel (Hg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager, Bd. 2: Frühe Lager, Dachau, Emslandlager, München 2005, S.233-274.
  • Zeitungsartikel:
    • Lettner, Kurt: Musik zwischen Leben und Tod. Musik im Konzentrationslager Mauthausen und seinen Nebenlagern 1939-1945, in: Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 1/2, 54. Jahrgang, S.55-72.

Internetadressen


Anmerkungen

  • 1 Grau, Günter: Verfolgung und Vernichtung 1933-1945. Der §175 als Instrument faschistischer Bevölkerungspolitik, in: Matthias Grimm (Hg.): Die Geschichte des § 175. Strafrecht gegen Homosexuelle, 1990 Berlin, S.108.
  • 2 Ebd.
  • 3 Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit (Hrsg.): Das Konzentrationslager Dachau 1933-1945. Geschichte und Bedeutung, München 1994, S.6.
  • 4 Archiv der KZ-Gedenkstätte Dachau/Akte von Wilhelm Heckmann.
  • 5 Stümke, Hans-Georg: Homosexuelle in Deutschland-Eine politische Geschichte, München 1989, S.8f.
  • 6 Vgl. Stümke 1989, S.11f.
  • 7 Stümke, a.a.O., S.13.
  • 8 Stümke, a.a.O., S.49.
  • 9 Stümke,a.a.O.,S.21.
  • 10 Vgl. Stümke 1989,S.53f.
  • 11 Stümke, a.a.O.,S.65.
  • 12 Lück, Michaela: Das Verhältnis der Menschenrechte zu sexuellen Minderheiten. http://books.google.de/books?id=X90r7FFfrEwC&printsec=frontcover&hl=de&source=gbs_atb#v=onepage&q&f=false (Stand: 03.11.2011).
  • 13 Stümke, a.a.O., S.99
  • 14 Grau, Verfolgung und Vernichtung 1933-1945, 1990,S.106.
  • 15 Jellonek, Burkhard/Lautmann, Rüdiger: Nationalsozialistischer Terror gegen Homosexuelle. Verdrängt und ungesühnt, Paderborn 2002,S.119ff.
  • 16 Deutsches historisches Museum (Hrsg.): Der „Röhm-Putsch“. http://www.dhm.de/lemo/html/nazi/innenpolitik/roehm/index.html (Stand: 01.11.2011).
  • 17 Knoll, Albert: Totgeschlagen – Totgeschwiegen. Die homosexuellen Häftlinge im KZ Dachau, in: Wolfgang Benz und Barbara Distel (Hg.): Dachauer Hefte, Bd. 14, Verfolgung als Gruppenschicksal, Dachau 1998, S.78.
  • 18 Vgl. Grau 1990, S.105ff.
  • 19 Vgl. Jellonek/ Lautmann, Nationalsozialistischer Terror , 2002, S.156ff.
  • 20 Grau, a.a.O., S.113.
  • 21 Kohlenberg, Jürgen: Homosexuellen-Zeichensprache: http://www.code-knacker.de/homosexuell.htm (Stand: 03.11.2011).
  • 22 Zinn, Alexander (Hrsg.): Homosexuellen-Denkmal. http://www.homo-denkmal.lsvd.de/index.php?option=com_content&view=article&id=6&Itemid=46 (Stand: 04.11.2011)
  • 23 Grau, a.a.O., S.106.
  • 24 Jellonek/Lautmann, Nationalsozialistischer Terror, 2002, S.72.
  • 25 Bundesarchiv Koblenz (BAK) R 22/973, S.5.
  • 26 Vgl. Jellonek 2002, S.76ff.
  • 27 Stanjek, Klaus: Wilhelm Heckmann/Kurzbiografie, 30.01.2011,S.1.
  • 28 Stadtarchiv Altena/Sterberegister 1919/ 105.
  • 29 Stanjek, Klaus: Wilhelm Heckmann/Kurzbiografie, 30.01.2011, S.1.
  • 30 Stanjek, Klaus (Hrsg.): Der Musiker Willi Heckmann – lyrischer Tenor, Pianist, Akkordeonist. http://www.klaenge-des-verschweigens.de/material/texte/musiker-willi-heckmann/ (Stand:3.11.2011).
  • 31 Unstimmigkeiten bei den Quellen: Bundesarchiv Berlin/ Fragebogen zu dem Antrag auf Musikerlizenz/ Wilhelm Heckmann: gibt bei Ausbildung "Volksschule Altena 1904-1911" an; Stanjek, Klaus: Wilhelm Heckmann/Kurzbiografie, 30.01.2011.: gibt in seinen Quellen an, dass laut dem Schülerverzeichnis in Altena Wilhelm Heckmann 1903 in die Schule gekommen ist.
  • 32 Stanjek, Klaus: Wilhelm Heckmann/Kurzbiografie, 30.01.2011,S.1.
  • 33 Dokumente von Anne Guggenmos/Transkription des Interviews mit Klaus Stanjek am 27.04.2011 in Potsdam, S.3.
  • 34 Deutsches Historisches Museum (Hrsg.) :Gesetz über den vaterländischen Hilfsdienst vom 5. Dezember 1916, http://www.dhm.de/lemo/html/dokumente/hdg/index.html (Stand: 09.10.2011).
  • 35 Stanjek, Klaus: Wilhelm Heckmann/Kurzbiografie, 30.01.2011 S.1.
  • 36 Bundesarchiv Berlin/Fragebogen zum Antrag für Musikerlizenz 1947.
  • 37 Stadtarchiv Altena/Sterberegister 1919/105.
  • 38 Stanjek, Klaus: Wilhelm Heckmann/Kurzbiografie, 30.01.2011, S.1.
  • 39 Bundesarchiv Berlin/ Personal-Fragebogen zum Antrag für Musikerlizenz 1947.
  • 40 Dokumente von Anne Guggenmos, Transkription Interview 27.04.2011, S.14.
  • 41 Bundesarchiv Berlin/Personal- Fragebogen zum Antrag für Musikerlizenz 1947.
  • 42 Bundesarchiv Berlin/Fragebogen zum Antrag für Musikerlizenz 1947.
  • 43 Bundesarchiv Berlin/ Personal- Fragebogen zum Antrag für Musikerlizenz 1947.
  • 44 Bundesarchiv Berlin/ Informationsblatt über seine Musik.
  • 45 Bundesarchiv Berlin/ Personal- Fragebogen zum Antrag für Musikerlizenz 1947.
  • 46 Bundesarchiv Berlin/ Informationsblatt über seine Musik.
  • 47 Dokumente von Anne Guggenmos, Transkription Interview 27.04.2011, S.14.
  • 48 Bundesarchiv Berlin/Personal-Fragebogen zum Antrag für Musikerlizenz 1947.
  • 49 Wikipedia (Hrsg.): Durchschnittsentgelt. http://de.wikipedia.org/wiki/Durchschnittsentgelt (Stand: 03.11.2011).
  • 50 Antrag von Wilhelm Heckmann auf Entschädigung für Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung, http://www.klaenge-des-verschweigens.de/wp-content/uploads/2011/09/Wiedergutmachungsantrag1.jpg, S.1.,(Stand: 3.10.11).
  • 51 Stanjek, Klaus: Wilhelm Heckmann/Kurzbiografie, 30.01.2011, S.2.

  • 52 Bundesarchiv Berlin/Reichskulturkammerkarte.
  • 53 Stanjek, Klaus: Wilhelm Heckmann/Kurzbiografie, 30.01.2011, S.3.
  • 54 Staatsarchiv München / Polizeidirektion München 8585/Haftbuch Münchner Polizeigefängnis
  • 55 Archiv der KZ-Gedenkstätte Dachau/Akte von Wilhelm Heckmann.
  • 56 Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit (Hrsg.): Das Konzentrationslager Dachau 1933-1945. Geschichte und Bedeutung, München 1994, S.9.
  • 57 IST Internationaler Suchdienst Bad Arolsen/Copy of Doc. No. 9909199#1 (1.1.6.1/0001-0189/0099/0010)/KZ Dachau, Veränderungsmeldung.
  • 58 Bayerische Landeszentrale, Konzentrationslager Dachau 1933-1945,1994,S.10.
  • 59 Dokumente von Anne Guggenmos, Transkription Interview 27.04.2011, S.4.
  • 60 Archiv der KZ-Gedenkstätte Dachau/Akte von Wilhelm Heckmann.
  • 61 Dokumente von Anne Guggenmos /Transkription des Interviews, S.4.
  • 62 Archiv der KZ-Gedenkstätte Dachau/ Akte von Wilhelm Heckmann.
  • 63 Dokumente von Anne Guggenmos /Transkription des Interviews, S.4.
  • 64 Archiv der KZ-Gedenkstätte Dachau/ Akte von Wilhelm Heckmann.
  • 65 Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit (Hrsg.): Rundgang durch das Außengelände der KZ-Gedenkstätte Dachau. http://www.gedenkstaettenpaedagogik-bayern.de/a-1-rundgang.htm (Stand: 20.10.11)
  • 66 Archiv der KZ-Gedenkstätte Dachau/Akte von Wilhelm Heckmann.
  • 67 Kommission für bayerische Landesbildung(Hrsg.): Das Kommando „Plantage“ des Konzentrationslagers Dachau. http://www.kbl.badw.de/zblg-online/rezension_1226.html (Stand:3.10.11).
  • 68 Zámečník, Stanislav: Dachau-Stammlager, in: Wolfgang Benz und Barbara Distel (Hg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager, Bd. 2: Frühe Lager, Dachau, Emslandlager, München 2005, S.248.
  • 69 Mauthausen Memorial Archives/Häftlingszugangsbücher (Y/36, Y/44).
  • 70 Bundesministerium für Inneres (Hrsg.): Geschichte des Konzentrationslagers Mauthausen. http://www.mauthausen-memorial.at/index_open.php (Stand:03.10.2011).
  • 71 Dokumente von Anne Guggenmos, Transkription Interview 27.04.2011, S.5.
  • 72 Archiv der KZ-Gedenkstätte Dachau/ Akte von Wilhelm Heckmann.
  • 73 Mauthausen Memorial Archives/Häftlingszugangsbücher (Y/36,Y/44).
  • 74 Stanjek, Klaus: Wilhelm Heckmann/Kurzbiografie, 30.01.2011, S.3.
  • 75 Mauthausen Memorial Archives/Häftlingszugangsbücher (Y/36, Y/44).
  • 76 Bundesministerium für Inneres (Hrsg.):Geschichte des Konzentrationslagers Mauthausen. http://www.mauthausen-memorial.at/index_open.php (Stand:03.10.2011).
  • 77 Stanjek, Klaus (Hrsg.): Antrag auf Wiedergutmachung Seite2. http://www.klaenge-des-verschweigens.de/material/dokumente/antrag-auf-wiedergutmachung-2/(Stand: 03.10.2011).
  • 78 Dokumente von Anne Guggenmos, Transkription Interview 27.04.2011, S.6.
  • 79 Stanjek, Klaus (Hrsg.): Der Musiker Willi Heckmann – lyrischer Tenor, Pianist, Akkordeonist. http://www.klaenge-des-verschweigens.de/material/texte/musiker-willi-heckmann/ (Stand:3.11.2011).
  • 80 Lettner, Kurt: Musik zwischen Leben und Tod. Musik im Konzentrationslager Mauthausen und seinen Nebenlagern 1939-1945, in: Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 1/2, 54.Jahrgang, S.62.
  • 81 Stanjek, Klaus (Mai 2007): „Musik und Mord – ein Berufsmusiker in Mauthausen“: Zusammenfassung. http://www.cinetarium.de/downloads/mauthausen-vortrag_musik-und-mord_zusammenfassung.pdf (Stand: 16.04.2011).
  • 82 Stanjek, Klaus: Wilhelm Heckmann/Kurzbiografie, 30.01.2011, S.4.
  • 83 IST Internationaler Suchdienst Bad Arolsen Copy of Doc. No. 1483377#2 (1.1.26.3/HARTM-HEND/00035726/0004)/ Häftlingspersonalkarte, Hinterseite.
  • 84 Stanjek, Klaus: Wilhelm Heckmann/Kurzbiografie, 30.01.2011, S.4.
  • 85 Dokumente von Anne Guggenmos, Transkription Interview 27.04.2011, S.12.
  • 86 Fackler, Guido: Des Lagers Stimme ― Musik im KZ. Alltag und Häftlingskultur in den Konzentrationslagern 1933 bis 1936, Bremen 2000, S.123.
  • 87 Fackler, Guido: Musik im KZ Dachau, in: Focht, Josef/ Nauderer, Ursula K. (Hrsg.): Musik in Dachau, Dachau 2002, S.181.
  • 88 Fackler, Musik im KZ, 2000,S.130.
  • 89 Fackler, a.a.O., S.132.
  • 90 Ebd.
  • 91 Vgl. Fackler 2000, S.155ff.
  • 92 Fackler, a.a.O., S.161
  • 93 Fackler, Musik im KZ Dachau, 2002, S.184.
  • 94 Fackler, Musik im KZ, 2000, S.128.
  • 95 Fackler, a.a.O., S.343.
  • 96 Fackler, a.a.O., S.198.
  • 97 Fackler, Musik im KZ Dachau, 2002, S.181.
  • 98 Fackler, Musik im KZ,2000, S.287.
  • 99 Mauthausen Memorial(Hrsg.): Befreiung - 1945. http://mm.braintrust.at/db/admin/de/show_article.php?carticle=262&topopup=1&topopup=1 (Stand: 03.11.2011).
  • 100 Dokumente von Anne Guggenmos, Transkription Interview 27.04.2011, S.12.
  • 101 Bundesarchiv Berlin/ Kopie vom Häftlingsausweis.
  • 102 Bundesarchiv Berlin/ Kopie von der Bescheinigung des Deutschen Komitees.
  • 103 Bundesarchiv Berlin/ Kopie von der Bescheinigung des Ernährungsdienstes in Linz.
  • 104 Stanjek, Klaus (Hrsg.): Antrag auf Wiedergutmachung Seite2, (Stand: 03.10.2011).
  • 105 Bundesarchiv Berlin/ Personal-Fragebogen zum Antrag für Musikerlizenz 1947.
  • 106 Bundesarchiv Berlin/ Fragebogen zum Antrag für Musikerlizenz 1947.
  • 107 Bundesarchiv Berlin/ Personal-Fragebogen zum Antrag für Musikerlizenz 1947.
  • 108 Stümke, a.a.O. S.132.
  • 109 Bundesarchiv Berlin/ Schriftwechsel der amerikanischen Intelligence Section.
  • 110 Stanjek, Klaus (Hrsg.): Der Musiker Willi Heckmann – lyrischer Tenor, Pianist, Akkordeonist. http://www.klaenge-des-verschweigens.de/material/texte/musiker-willi-heckmann/ (Stand:3.11.2011).
  • 111 Stanjek, Klaus: Wilhelm Heckmann/Kurzbiografie, 30.01.2011, S.4.
  • 112 Vgl. Dokumente von Anne Guggenmos, Transkription Interview 27.04.2011, S.1f.
  • 113 Stanjek, Klaus (Hrsg.): Antrag auf Wiedergutmachung Seite 2. http://www.klaenge-des-verschweigens.de/material/dokumente/antrag-auf-wiedergutmachung-2/(Stand: 03.10.2011).
  • 114 Stanjek, Klaus (Hrsg.): Antrag auf Wiedergutmachung Seite 1. http://www.klaenge-des-verschweigens.de/material/dokumente/antrag-auf-wiedergutmachung/ (Stand: 03.10.2011).
  • 115 Stanjek, Klaus (Hrsg.): Wiedergutmachungsbescheid2. http://www.klaenge-des-verschweigens.de/material/dokumente/bescheid-des-regierungsbezirkes-arnsberg-zum-entschadigungsantrag-von-wilhelm-heckmann-2/ (Stand: 03.10.2011).
  • 116 Dokumente von Anne Guggenmos, Transkription Interview 27.04.2011, S.3.
  • 117 Stanjek, Klaus: Wilhelm Heckmann/Kurzbiografie, 30.01.2011, S.5.
  • 118 Stadtarchiv Altena/Sterberegister(1941/10).
  • 119 Dokumente von Anne Guggenmos, Transkription Interview 27.04.2011, S.2.
  • 120 Stadtarchiv Wuppertal/Hinweis in einer E-Mail von Peter Elsner.
  • 121 Archiv der KZ-Gedenkstätte Dachau/ Akte von Wilhelm Heckmann.
  • 122 Stümke, a.a.O. S.132.
  • 123 Stümke, a.a.O. S.147.